1. FSV Nienburg - SV 09 Staßfurt 0: 0 (0:0 )
Das Nachholspiel gegen den Tabellenführer vom SV 09 Staßfurt ist für den 1.FSV Nienburg eigentlich das Leichteste von allen, denn hier hat man nichts zu verlieren und kann eigentlich befreit aufspielen.
Und das machten die Nienburger auch, so erkämpfte und erspielte man sich ein gerechtes 0:0 Unentschieden. Was im Abstiegskampf viel zu wenig ist und wenn man bedenkt, dass die Nienburger noch achtmal auswärts antreten müssen kann man sich schon vorstellen, wohin der Weg führen wird.
Die Staßfurter schlugen die technisch feinere Klinge, doch Nienburg zeigte an diesem Tag, das man bei Umsetzung der Anweisungen von Trainer Torsten Brinkmann auch gegen eine Spitzenmannschaft mithalten kann. Im läuferischen Bereich waren beide gleichwertig und das Tempo in dieser Partie war auch hoch.
Beide erspielten einige hochkarätige Möglichkeiten, wobei beide Torhüter an diesem Tag zu besten Ihrer Teams gehörten und das 0:0 festhielten. Aber auch die Abwehrreihen hatten immer wieder Schwerstarbeit zu verrichten, hielten aber dem Druck des Gegners immer wieder stand.
Die Partie begann recht flott, und ohne großes Abtasten ging es sofort zur Sache, dabei schenkte man sich keinen Zentimeter auf dem Rasen. Immer wieder wurde über die Außenpositionen versucht das Spiel in die Breite zu ziehen, was nicht immer gelang. Doch viel spielte sich zwischen den Strafräumen ab, denn beide spielten konzentriert und neutralisierten sich immer öfter. Und was doch noch den Weg zum Tor fand, wurde eine sichere Beute der Torhüter. Die klar besseren Torgelegenheiten hatten die Staßfurter durch Matthias Härtl doch auch er war an diesem Tag nicht eiskalt genug um ins Schwarze zu treffen.
Zum Ende der Partie ging Nienburg noch mal in die Offensive und hatte durch Sebastian Trensinger die Möglichkeit die Partie noch zu entscheiden, aber er scheiterte an Maik Binnebössel im Staßfurter Gehäuse Beim Abpfiff waren sich alle einig ein gerechtes Remis gesehen zu haben in der beide hätten auch den Sieg davon tragen können. Nun können die Nienburger befreit weiter aufspielen, denn sie haben nichts mehr zu verlieren bis zum Saisonende.
SR : Uhlmann Welsleben SRA: Deliargryis/ Bauermeister beide MD ZS: 92
Aufst.1. FSV Nienburg : Zellmer - Pülicher ; Rühlicke; Donath; Trensinger ; Goldhorn,
Martens, (75.Friedrich) ; Beck ( 46 Burchardt); Brösel; Schulze; Maier;

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