FSV Nienburg - SV Stahl Thale 2: 0 (2:0 )
Nach der derben Niederlage in Schönebeck trat der FSV Nienburg gegen den SV Stahl Thale vor heimmischen Publikum an und gewann mit 2:0 Toren verdient diese Partie. Auch wenn es nicht viele spielerische Höhepunkte gab. Dafür sah man eine kämpferische gut eingestellte Nienburger Mannschaft, die mit viel Einsatzwillen auch einige spielerische Lichter setzte. Vor allem der zweifache Torschütze Tobias Donath zeigte sich eiskalt beim Abschluss an diesem Tag. Auffallend auch wie Torsten Brinkmann seine Mannschaft führte, hier vor allem beim zweiten Tor, wo er alle Spieler zum Jubeln zusammenrief. Auch während des Spieles gab er immer wieder Hinweise und taktische Anweisungen, welche auch sofort von der Mannschaft umgesetzt wurden
Die Thalenser zeigten die bessere Spielanlage, doch vor dem Nienburger Tor schienen sie nicht so recht zu wissen, wie man den Abschluss sucht. Das kam der an diesem Tag sehr aufmerksam und konzentriert zu werke gehenden Nienburger Abwehr sehr entgegen. Vor allem Tim Pülicher meldete den Torjäger Christian Preuß bis zu dessen Auswechslung mit fairen Mitteln ab. Ganz anders dagegen lief die Partie für Stefan Martens, der schon nach sechs Minuten die Gelbe Karte für ein taktisches Foul sah, doch gerade ab da spielte er sehr souverän und organisierte die Abwehr.
Die Partie begann sehr schleppend, mit leichten optischen Vorteilen für Thale, doch die Nienburger Konter sollten an diesem Tag der Sieggarant werden. Denn das Umkehrspiel von Abwehr auf Angriff klappte in einigen Szenen ganz gut. Thale hatte zwei Freistoßgelegenheiten, doch diese wurden leichtfertig vergeben.
Auffällig bei Nienburg war, dass man das Mittelfeld fast kampflos preisgab, doch in den entscheidenden Szenen in Überzahl die Angriffe versuchte auszuspielen, was in der Anfangsphase noch nicht gelang.
In der dreizehnten Minute wurde Sebastian Trensinger wieder einmal ein Vorbild und als einziger Nienburger auch alle Landesligaspiele absolvierend auf Reisen geschickt, er war frei durch, legte sich leider das Leder etwas zu weit vor , so dass der Thalenser Torhüter klären konnte.
Kurz darauf wurde Donath klasse angespielt, und er zog auf der linken Seite Richtung Tor, doch sein Schuss ging am langen Pfosten vorbei, hier hätte er den mitgelaufenen Trensinger anspielen sollen, dann wäre mehr möglich gewesen. Nach diesen beiden Möglichkeiten gab es ein verteiltes Spiel ohne nennenswerte Aktionen vor beiden Toren. In der 29. Minute dann die 1:0 Führung durch Donath mit einem satten Flachschuss erzielt.
Mit dieser Führung im Rücken spielten die Nienburger noch disziplinierter und warteten auf Ihre Chance. So in der 41.Minmute, als sich Sebastian Burchardt auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durchspielte, seine flache Eingabe nahm Donath an, drehte sich um den Verteidiger und schloss mit dem 2:0 ab.
Nach der Pause übernahmen die Thalenser das Kommando auf dem Platz, ohne dabei aber sich große Möglichkeiten zu erspielen. Und bis zur 65.Minute hatten die Nienburger reichlich viele Konterangriffe, welche aber zu unkonzentriert abgeschlossen wurden. Jetzt spielte eigentlich nur noch Thale, aber dies nur bis zum Nienburger Strafraum, dann waren sie mit Ihrem Latein am Ende. In dieser Phase wurde die Abwehr zu höchster Konzentration gezwungen. Die Bälle wurden zu oft nur noch herausgeschlagen ohne zu schauen wo stehen die Mitspieler, und so kamen diese meist schnell wieder vor den eigenen Strafraum zurück. Es schien nur noch eine Frage der Zeit wann Thale der Anschlusstreffer gelingen sollte, aber die Nienburger haben noch einen Christian Zellmer im Tor, der einige Male mit Klassereflexen den Gegentreffer verhinderte und die Null festhielt. Zum Ende der Partie starten die Nienburger dann wieder einige Entlastungsangriffe, doch diese wurden nicht mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt. In der 84.Minute war dann Trensinger frei durch wurde aber von seinem Gegenspieler unfair am weiterlaufen gehindert, wofür dieser nur die Gelbe Karte sah. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim 2:0 Erfolg für Nienburg, auch wenn im spielerischen Bereich noch viel Arbeit gibt, dieser Arbeitssieg sollte für die Zukunft Wegweisend sein.
SR : Strietzel Magdeburg SRA: / ZS: 70 Torfolge: 1:0 und 2:0 Donath 29´ , 41 ´;
Aufst. FSV Nienburg: Zellmer , Pülicher ,Brinkmann (78.Thiele) ; Brösel (V);.Beck ; Weilbeer; Donath ( 88.Müller) ; Trensinger ; Martens (V); Burchardt ; Rühlicke;

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